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Segensfeiern für werdende Eltern - Überlegungen aus gendertheoretischer Perspektive

Eine Schwangerschaft - auch ohne akute Notsituationen - ist gut vergleichbar mit anderen intensiv erlebten Lebensabschnitten (Pubertät, Alter), die in der Seelsorge schon längst die ihnen gebührende Aufmerksamkeit bekommen haben. Das galt lange nicht für die Schwangerschaft. Seit etwa zehn Jahren gibt es jedoch als seelsorgliches Angebot in Ortsgemeinden oder Krankenhäusern spezielle 'Segensfeiern für Schwangere'.

In diesem Projekt werden Kriterien für genderbewusste Segensfeiern für werdende Eltern erarbeitet. Liturgische Sprache und Gesten solcher Feiern sollten angehende Mütter und Väter ausdrücklich zu individuellen und vielfältigen Familienkonstellationen ermutigen und sie in keiner Weise auf traditionelle Geschlechterrollen festlegen. Dazu werden aktuelle soziologische Studien zur Schwangerschaft und Elternschaft rezipiert, besonders aus dem Bereich der Genderforschung.

 

Projektleitung: PD Dr. Jantine Nierop

Tel.: +49 511-554741-36

E-Mail: jantine.nierop@sfg.ekd.de


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Publikationsdatum dieser Seite: Donnerstag, 6. Dezember 2018 11:33