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Gender- und Care-Unterschiede auf der mittleren Leitungsebene

Das Projekt umfasst eine Sekundäranalyse der Daten der Studie "Erfahrung - Entscheidung - Verantwortung. Auswertungen der Befragung der mittleren Leitungsebene der Evangelischen Kirche Deutschlands" (2017) unter Berücksichtigung der Gender- und Caredimension.

 

Die zentralen Fragen lauten:

  • Gibt es Geschlechtsunterschiede in der Ausprägung der folgenden Indikatoren:

    • Erwünschte Veränderungen, Leitvorstellungen und Kompetenzorientierung, Arbeitsschwerpunkte

    • Arbeitsbelastung, Stress, Arbeitszufriedenheit

  • Welchen Einfluss haben Gender- und Caredimension bzw. deren Interaktion auf die Arbeitsbelastung bzw. die Work-Life-Balance?

     

    Anschließend fragt das Projekt nach Implikationen eventueller Gender- und Care-Unterschiede für die Ausgestaltung der Ämter sowie für die Aus- und Fortbildung von Pfarrer*innen und Ephor*innen. Im Kontext der Aus- und Fortbildung können Genderunterschiede durch Aufgaben und Übungen gezielt dekonstruiert werden.

 

 

 Sensibilisierungs-Tool zu Geschlechterstereotypen

 

Über die Neubesetzung einer Stelle wird in der Regel viel diskutiert. Es werden Überlegungen angestellt, Meinungen und Eindrücke in den Wahlgremien ausgetauscht und es wird nachgedacht über die Vorstellung der Kandidierenden. Dabei kommt es zu impliziten Assoziationen, die unbeeinträchtigt von Bewusstsein oder Intentionalität wirken.

Hier setzt das Projekt an. Mithilfe eines audio-visuellen Tools, das in Personalauswahlverfahren eingesetzt wird, soll zur Reflektion über Geschlechterstereotype angeregt werden, um eine Personalauswahl unabhängig von (unbewussten) Geschlechterzuschreibungen zu ermöglichen.


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Publikationsdatum dieser Seite: 2019-05-21